Misteltherapie bei Darmkrebs

Zu dieser Tumorart liegt eine Studie vor, in der die Sicherheit und Wirksamkeit einer langfristigen Misteltherapie (durchschnittlich fast fünf Jahre) im Anschluss an eine Operation untersucht wurde. 

Es zeigte sich, dass in der Mistelgruppe nur bei jeder/jedem Fünften (bei den Patient*innen, die das Präparat Iscador® Qu erhielten, war es sogar weniger als jede*r Zehnte) durch Chemotherapie oder Bestrahlungen bedingte Nebenwirkungen auftraten, in der Vergleichsgruppe ohne Misteltherapie war es jede*r Zweite. Darüber hinaus entwickelten die Patient*innen in der Mistelgruppe weniger krankheits- und therapiebedingte Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Depressionen, Fatigue oder Schlafstörungen. 

Auch die Leistungsfähigkeit war in der Mistelgruppe deutlich höher; diese Patient*innen waren durchschnittlich sechs Tage weniger im Krankenhaus und sie hatten seltener ein Fatigue-Syndrom. 

Darüber hinaus war das tumorfreie Überleben in der Mistelgruppe länger als bei den Patient*innen ohne Misteltherapie. 

Die Misteltherapie selbst war gut verträglich, es gab nur wenige leichte bis mäßige Nebenwirkungen. 

Im Abschnitt "Wissenschaftliche Informationen" haben wir die Ergebnisse dieser Studien genauer dargestellt.

 

Letzte Aktualisierung: 2. September 2019/AB

Go to Heaven