Klinische Studien

Mistelextrakte und Lebensqualität bei Krebs
29 randomisierte prospektive Studien
10 nicht-randomisierte prospektive Studien

Mistelextrakte und Lebensqualität von Krebspatienten

Kontrollierte klinische Studien

Krebspatienten wenden häufig begleitend zu den etablierten Krebstherapien auch naturheilkundliche Verfahren an. Meist werden pflanzliche Heilmittel verabreicht - im deutschsprachigen Raum sind dies am häufigsten die Extrakte der weißbeerigen Mistel (Viscum album L.). Immer wieder beschrieben wird dabei eine markante Verbesserung der Lebensqualität der Patienten durch die Misteltherapie.

Ein Reihe klinischer Studien wurde zu dieser Fragestellung durchgeführt: sie lassen darauf schließen, dass eine Misteltherapie die Lebensqualität, die Beschwerden durch die Tumorerkrankung und die onkologischen Therapien sowie generell das subjektive Wohlbefinden von Krebspatienten deutlich verbessern kann. Möglicherweise sind daran die Freisetzung von Endorphinen, die Immunstimulation oder DNA-stabilisierende Effekte beteiligt. – Die Studien sind im Folgenden näher beschrieben:

Klinische Studien

39 kontrollierte klinische Studien untersuchten die Wirkung der Mistelextrakte - anthroposophischer und phytotherapeutischer Herstellung - auf die Lebensqualität der Tumorpatienten, auf ihr Befinden, ihre Krankheits- und Therapiebeschwerden, ihre Selbstregulation und generell auf ihr Zurechtkommen im Alltagsleben: 29 randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) sowie 10 nicht-randomisierte kontrollierte Studien (non-RCTs). In 9 der 10 nicht-randomisierten Studien wurde die Vergleichbarkeit der Gruppen hergestellt durch ein detailliertes Matching oder durch statistische Adjustierungen; eine Studie verzichtete auf jegliche Adjustierung.

Die Studien erfassten insgesamt 3,406 Patienten (RCTs) sowie 4,996 Patienten (non-RCTs), die in akademischen und kommunalen Krankenhäusern, onkologischen Spezialkliniken oder von niedergelassenen Ärzten im Kontext der Studie behandelt wurden.

Erkrankt waren die Patienten an:

  • Brustkrebs (15 Studien)
  • gynäkologischen Tumoren (8 Studien)
  • Tumoren der Verdauungsorgane (8 Studien)
  • Tumoren an Lunge, Kopf und Hals (7 Studien)
  • sonstigen Tumorerkrankungen (6 Studien)

Die Stadien reichten von früh diagnostizierten Tumoren bis zu fortgeschrittenen Tumorerkrankungen.

In den Studien wurde die Misteltherapie entweder von vornherein als Begleittherapie zur konventionellen Behandlung (Chemotherapie, Strahlenbehandlung) verabreicht (24 Studien), oder unabhängig von der (im allgemeinen gegebenen) Standardtherapie (15 Studien). Appliziert wurden die Mistelextrakte in der Regel subkutan, in zwei Studien auch als intravenöse Infusion sowie einmal intrapleural.

Hinsichtlich ihrer methodischen Qualität zeigten die Studien eine große Bandbreite: Manche waren sorgfältig durchgeführt und detailliert publiziert, andere wiesen
In 14 Studien war die Lebensqualität das primäre Zielkriterium; in den anderen Studien standen andere Zielparameter - wie Überlebenszeit, krankheitsfreie Zeit oder immunologische Befunde (z.B. die funktionale Kompetenz der Granulozyten) - im Vordergrund, oder aber es waren keine Primärzielkriterien formuliert. Die Studiendauer reichte von unter 3 bis über 12 Monaten; die meisten Studien dauerten 4-12 Monate.

Die Erfassung der Daten zur Lebensqualität erfolgte entweder durch die Patienten selbst (29 Studien) oder durch den behandelnden Arzt (8 Studien, davon 5 aus der Dokumentation von Patientenakten), in zwei Studien blieben diesbezügliche Details im Unklaren.
Die Patienten beantworteten etablierte Fragebögen zur Lebensqualität (meist spezifisch für Krebserkrankungen) oder zur Selbst-Regulation; die behandelnden Ärzte dokumentierten subjektive Veränderungen der Lebensqualität, verschiedene Index-Werte (wie Traditional Chinese Medicine Index, Karnovsky Performance Status Scale) sowie unerwünschte Nebenwirkungen der konventionellen Therapien.

Ergebnisse der Studien

23 der 29 RCTs berichteten über einen Vorteil der Mistelbehandlung, 2 fanden keinen Unterschied; drei Studien präsentierte divergierende Ergebnisse und in einer Studie wurden gar keine Ergebnisse berichtet. Keine der Studien zeigte einen Nachteil der Therapie.
Alle der 10 non-RCTs zeigten einen Vorteil.

  • Am häufigsten ergab sich eine konsistente Verbesserung der psychosomatischen Selbst-Regulation, d. h. der Eigenaktivität der Patienten, mit der sie ihr inneres Gleichgewicht und ein Gefühl der Kompetenz und Sicherheit erreichen konnten.
  • Ebenfalls häufig kam es zu einer Besserung von Müdigkeit, Erschöpfung und Schlaf, von Übelkeit, Erbrechen und Appetit, von emotionalem Wohlergehen, Traurigkeit, Ängstlichkeit, Depression, Reizbarkeit und Konzentration.
  • Etwas weniger häufig, aber immer noch oft, besserten sich Energie, funktionelles Wohlergehen, Fähigkeit zu Arbeiten, Lebensfreude, Krankheitsgefühl, sexuelles Interesse, Gedanken daran, Therapie zu haben und das Alltagsleben.
  • Nur vereinzelt besserten sich Schmerz, Durchfall oder Verstopfung, Mundschleimhautentzündung und Taubheitsgefühl.
  • Keine Verbesserung fand sich hinsichtlich Haarausfall, Luftnot und Infektionen.

In einer nicht-randomisierten Studie wurde ein häufigeres Auftreten von Depressionen in der Mistelgruppe notiert, jedoch war dies in den sogenannten Rohdaten beschrieben worden, in denen die Verschiedenheit der Patienten und ihrer Therapien nicht durch entsprechende statistische Verfahren ausgeglichen worden waren, so dass dieser Unterschied in erster Linie von der großen Unterschiedlichkeit der Patientengruppen und ihrer Therapien (sehr viel häufiger antihormonelle Therapien in der Mistelgruppe) herrühren dürfte.

Die Mistelbehandlung war im allgemeinen gut verträglich: Ein Fall von Urticaria und Angioödem sowie eine generalisierte Reaktion, wurde beschrieben; Nebenwirkungen beschränkten sich auf kleinere, lokale und spontan wieder abheilende Reaktionen an der Injektionsstelle bzw. leichte, grippeähnliche Symptome oder Fieber.

Dr. med. Gunver S. Kienle
Letzte Aktualisierung:
April 2014

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DOI: 10.1177/1534735410369673 Originalartikel zum Download als pdf-Datei

Studienübersicht:  
Einfluss von Mistelextrakten auf die Lebensqualität von Krebspatienten

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Letzte Aktualisierung:
April 2014