Ausübung und Einrichtungen der Anthroposophischen Medizin

(Aktualisierter Auszug aus [3, 4])

Die anthroposophische Medizin ist eine der wesentlichen komplementär- medizinischen Therapierichtungen in Mitteleuropa. Vertreten ist sie in 80 Ländern der Welt. Vertreter der anthroposophischen Medizin waren entscheidend beteiligt bei der Implementierung einer freien und pluralistischen Medizin in Deutschland und bei der diesbezüglichen Ausgestaltung des deutschen Arzneimittelgesetzes von 1976. Seit 1976 ist die Anthroposophische Medizin in Deutschland neben Homöopathie und Phytotherapie als ‚Besondere Therapierichtung’ im Arzneimittelgesetz anerkannt [1] und in Deutschland mit einer eigenen Kommission am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte vertreten.

Die Anthroposophische Medizin versteht sich als ein integrales, die konventionelle Medizin erweiterndes Therapiekonzept [5]; sie wird durch speziell dazu weitergebildete Ärzte (‚Anthroposophische Ärzte’), Therapeuten und Krankenpfleger/innen ausgeübt. Für Ärzte gibt es zahlreiche Aus- und Weiterbildungsstätten. In Deutschland erfordert die Ausbildung zum Anthroposophischen Arzt (Interne Anerkennungsordnung der GAÄD) eine 3jährige ärztliche Tätigkeit nach dem medizinischen Staatsexamen, ein Studium der Anthroposophischen Medizin nach vorgegebenen Maßgaben und eine 2jährige praktische ärztliche Tätigkeit unter Mentorenschaft. Darüber hinaus gibt es Facharzt-spezifische Weiterbildungen in anthroposophischer Medizin. Auch in anderen Ländern sind spezifische Aus- und Weiterbildungen möglich, z.B. in der Schweiz, in England, in Schweden. Ein internationales Postgraduiertenstudium (International Postgraduate Medical Training, IPMT) bietet weltweit in verschiedenen Ländern Kurse an; nach 5 Ausbildungsmodulen über 5 Jahre und zweijähriger praktischer Tätigkeit unter Mentorenschaft kann hierüber das Zertifikat zum Anthroposophischen Arzt erworben werden. Leitlinien einer Good Professional Practice nennen Standards für die anthroposophisch ärztliche Berufsausübung hinsichtlich ethischer Prinzipien, Arzt-Patient-Verhältnis, Aus- und Weiterbildung, Zertifizierung, Berufsausübung, kollegialem Verhalten gegenüber anderen Ärzten und Therapeuten und den sozialen Verpflichtungen.

International vertreten werden die anthroposophischen Ärzte durch die Internationale Vereinigung Anthroposophischer Ärztegesellschaften IVAA, dem Dachverband der nationalen Ärztegesellschaften. Es existiert eine Dozentur für Anthroposophische Medizin an der Universität Bern (KIKOM), ein Stiftungslehrstuhl in Witten/Herdecke (Gerhard-Kienle-Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin) und eine Ehrentitel-Professur in Hamburg. Vorlesungen zu Anthroposophischer Medizin sind Bestandteil der Lehrpläne vieler Universitäten. Ein Integrierter Begleitstudiengang Anthroposophische Medizin (IBAM) wurde an der Universität Witten/Herdecke eingerichtet. (Zur Ausbildung anthroposophischer Therapeuten und Krankenpfleger/innen siehe Therapien der Anthroposophischen Medizin)

Die Anthroposophische Medizin wird stationär und ambulant ausgeübt. Es gibt heute ca. 28 anthroposophische Krankenhäuser, anthroposophische Abteilungen in Krankenhäusern, Rehabilitationszentren und Sanatorien in 8 Ländern (Deutschland, Schweiz, Schweden, Holland, Großbritannien, Italien, USA, Brasilien). In Deutschland gibt es drei große anthroposophische Krankenhäuser für die Akutversorgung, die in den Bedarfsplänen der Bundesländer enthalten und z.T. auch akademische Lehrkrankenhäuser benachbarter Universitäten sind. Von einem dieser Krankenhäuser wurde vor 21 Jahren die erste private, nicht-staatliche Universität in Deutschland gegründet (Universität Witten/Herdecke).

Darüber hinaus gibt es weltweit über 140 anthroposophische medizinische Zentren (Therapeutika), in denen anthroposophische Ärzte und Therapeuten zusammenarbeiten; ferner arbeiten anthroposophische Ärzte in niedergelassenen Praxen. Viele anthroposophische Ärzte sind in der hausärztlichen Versorgung tätig, als Fachärzte für Allgemeinmedizin oder als praktische Ärzte, oder sie arbeiten als Fachärzte für Chirurgie, Innere Medizin, Gastroenterologie, Kardiologie, Pulmologie, Diabetologie, Endokrinologie, Rheumatologie, Hämatologie, Onkologie, Ophtalmologie, HNO-Heilkunde, Gynäkologie, Orthopädie, Psychiatrie, Neurologie, Psychotherapie, Pädiatrie, Neonatologie, Kinderdiabetologie und –endokrinologie, Kinderonkologie und –hämatologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Dermatologie, Urologie, Anästhesie. Etwa die Hälfte der praktizierenden anthroposophischen Ärzte hat eine Facharztanerkennung. [2] Die verschiedenen Krankenhäuser in Deutschland und der Schweiz sind in unterschiedlichem Ausmaß zur Facharztweiterbildung ermächtigt.

Regelmäßige Fach- und Weiterbildungstagungen zu verschiedenen medizinischen und therapeutischen Fachrichtungen sowie die Koordination der Ausbildungsgänge zum anthroposophischen Arzt, zur Pflege und zu den anthroposophischen Therapien finden an der Medizinischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft in Dornach statt.

Da sich die Anthroposophische Medizin explizit als Erweiterung der Schulmedizin versteht, ist die Schulmedizin in den anthroposophischen Krankenhäusern grundlegend vertreten, teils mit ausgewiesener Expertise und Spezialisierungen. Dies sei an zwei anthroposophischen Krankenhäusern exemplarisch dargestellt:

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke (GKH) 

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke (GKH)
Das anthroposophische Akutkrankenhaus der Versorgungsstufe II wurde 1969 zunächst mit 192 Betten gegründet und von 1975-1980 mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen auf 480 Betten erweitert und in den Krankenhausbedarfsplan des Landes aufgenommen. Es ist zuständig für die stationäre Akutversorgung der Stadt Herdecke und ihrer näheren und weiteren Umgebung in allen für die regionale Versorgung bedeutsamen Fachabteilungen, inklusive Notarztdienst. Als eine der ersten Kliniken gründete dieses Krankenhaus bereits 1983 ein Institut für Diagnose und Forschung im Bereich der Kernspintomographie. 1983 gründeten Mitarbeiter des GKH die erste nicht-staatliche Universität Deutschlands, die Universität Witten/Herdecke, mit der das GKH weiterhin zur Ausbildung der Medizinstudenten und der Studenten für Pflegewissenschaft kooperiert.

Das Krankenhaus verfügt über folgende Fachabteilungen:
Anästhesie (inklusive Schmerztherapie), Chirurgie (sämtliche Indikationen aus der Allgemeinchirurgie, insbesondere Bauchchirurgie, Traumatologie einschließlich Endoprothetik, wiederherstellende Chirurgie und Gefäß- und Thoraxchirurgie, onkologische Chirurgie, kleinere kinderchirugische Eingriffe), Frauenheilkunde und Geburtshilfe, fachübergreifende Frührehabilitation, Innere Medizin (Kardiologie, Gastroenterologie, Pulomonologie, psychosomatische Erkrankungen), interdisziplinäre Onkologie (Station, Tagesklinik, Ambulanz, Patientenberatung, Psychoonkologie), Kinderheilkunde (Kinderdiabetologie und Kinderendokrinologie, mit anerkanntem Diabetesschulungs- und Therapiezentrum, Neuropädiatrie mit Schwerpunkt Epileptologie mit digitalem EEG, Langzeit-EEG, Video-EEG, Entwicklungsretardierungen, Kinderonkologie und -hämatologie, mit enger Einbindung in Kompetenznetzstrukturen der GPOH, Teilnahme und Mitgliedschaft in Studienkommissionen der GPOH und enge Kooperation mit anderen pädiatrisch-onkologischen Zentren), Neonatologie (pädiatrische Intensivmedizin mit 4 Beatmungsplätzen für Früh- und Neugeborene sowie größere Kinder, Frühgeborene ab 32. SSW), Neurologie, Neurochirurgie, Notaufnahme/Intensivmedizin/Intermediate Care-Einheit, Erwachsenenpsychiatrie (inklusive psychiatrische Akut- und Intensivstation, geschlossene Station mit Pflichtversorgung), Kinder- und Jugendpsychiatrie (inklusive Tagesklinik sowie geschlossene Station mit Pflichtversorgung und Tagesklinik, Spezialisierung in Psychotraumatologie, EMDR, ADS, Familientherapie), Betreuungseinheit für Demenzerkrankungen, Psychosomatische Medizin, Radiologie (Röntgen, Sonographie, Computertomographie, Digitale Substraktionsangiographie, Kernspintomographie), Abteilung für Rückenmarkverletzte. Verschiedene Abteilungen verfügen über poliklinische Sprechstunden/Ambulanzen.

Eingesetzt werden neben Medikamenten und speziellen Verfahren der Krankenpflege, Physiotherapie (Krankengymnastik, Bäder, Rhythmische Massage, Therapeutisches Reiten), Ergotherapie, Logopädie und Psychotherapie und Kunsttherapien (Heileurythmie, Musiktherapie, Maltherapie, therapeutisches Plastizieren, therapeutische Sprachgestaltung).

Die Einrichtung einer 22-Betten-Station für Rückenmarkverletzte (Querschnittslähmungen) wurde auf den ausdrücklichen Wunsch des Landes Nordrhein-Westfalen vorgenommen. Als eine von acht Kliniken nimmt das GKH Herdecke seit 1997 außerdem an dem vom Bundesministerium für Arbeit geförderten Modell für Frührehabilitation in der Akutversorgung teil.

Ein Modellvertrag mit den Ersatzkassen zur Entwicklung der integrierten Versorgung konnte gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten abgeschlossen werden: Seit 2001 besteht die „Medizinische Qualitätsgemeinschaft Modell Herdecke“ (MQMH) mit den Zielen der Behandlungskontinuität, der Behandlung am effizientesten Ort, der Beschränkung der Krankenhausbehandlung auf die absolut notwendigen Fälle, sowie einer rationalen Pharmatherapie zu gesenkten Kosten. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das AQUA-Institut Göttingen; die Weiterentwicklung zu einem kompletten Modell der regionalen integrierten Versorgung ist in einem Rahmenvertrag seit 2005 mit dem Bundesverband der Ersatzkassen vereinbart. Seit 2003 besteht gemeinsam mit den anthroposophischen Kliniken GKH Havelhöhe und Filderklinik ein Rahmenvertrag mit der Techniker Krankenkasse zur Entwicklung einer bundesweiten behandlungsspezifischen integrierten Versorgung (Netzwerk Ganzheitsmedizin), zunächst für die Indikationen Geburt, Depression und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, später indikationsübergreifend.

Seit 2002 beteiligt sich das GKH stellvertretend für die anthroposophischen Krankenhäuser an der Kalkulationsstichprobe zur Entwicklung des deutschen Fallpauschalensystems (G-DRG). Die dem Institut für das Entgeltsystem (INEK) vorliegenden Daten besagen, dass ca. 90% der im GKH behandelten Patienten den gleichen Schweregrad (Case Mix Index, CMI) aufweisen wie der Durchschnitt der an der Kalkulation teilnehmenden Krankenhäuser. Die dafür durchschnittlich eingesetzten Ressourcen sind ebenfalls vergleichbar. Die restlichen 10% der Patienten weisen einen deutlich höheren Schweregrad auf und werden mit erheblich aufwändigeren Ressourcen behandelt, die sich bisher nicht durch das G-DRG-System abbilden lassen. Daten aus dem GKH Havelhöhe aus 2003 sowie beider Krankenhäuser aus 2004, die ebenfalls dem INEK vorliegen, bestätigen dieses Ergebnis. Dies hat zunächst für die Jahre 2005 und 2006 zur Aufnahme eines Zusatzentgeltes für die „anthroposophisch-medizinische Komplexbehandlung“ in den Katalog der Fallpauschalen geführt.

Als ein Maß für die Ergebnisqualität werden (neben der Teilnahme an der obligatorischen Qualitätssicherung durch die BQS) seit 2002 Erhebungen zur Patientenzufriedenheit durch das PICKER-Institut durchgeführt, die einen nationalen und internationalen Vergleich ermöglichen.

Dem GKH ist schon seit 1970 eine staatlich anerkannte Krankenpflegeschule (Ausbildungsinstitut für Krankenpflege – Dörthe-Krause-Institut) mit insgesamt 81 Plätzen angeschlossen.

An die Kinderklinik ist eine Krankenhausschule angeschlossen, in der schulpflichtige Kinder aller Schulformen während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus unterrichtet werden.

Der Gerhard-Kienle-Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin der Universität Witten/Herdecke hat seinen Sitz am GKH und kooperiert mit ihm in diversen Projekten. An der Universität Witten/Herdecke besteht außerdem ein Begleitstudiengang Anthroposophische Medizin (IBAM) und ein Berufsbegleitendes Ärzteseminar für Anthroposophische Medizin (BÄfAM).

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe
Das Akutkrankenhaus Havelhöhe wurde 1995 vom „Gemeinnützigen Verein zur Förderung und Entwicklung anthroposophisch erweiterter Heilkunst e.V. Berlin“ übernommen und als Klinik für anthroposophisch erweiterte Heilkunst umstrukturiert.

Es ist ein Akutkrankenhaus mit 300 Betten; es verfügt über die Abteilungen Innere Medizin mit den Spezialisierungen Allgemein-Innere (Schwerpunkt Onkologie), Diabetologie (mit von der DDG anerkanntem Diabetesschulungszentrum), Gastroenterologie (Endoskopie mit hohem Standard und großer Leistungsbreite: Gastro- und Koloskopie, ERCP, sämtliche interventionellen Therapieverfahren wie Polypabtragungen, Mucosektomien, Sklerosierungen, Einlegung von Drainagen und Stents in Speiseröhre, Gallen- und Bauchspeicheldrüsengang, Punktionen aller abdominellen Organe, ferner Endosonographie, pH-Metrie von Speiseröhre und Magen, Manometrie), Kardiologie (komplette invasive und nichtinvasive Diagnostik inklusive Herzkatheterlabor, PTCA, Stentimplantation, sämtliche Herzschrittmacher, ferner Havelhöher Herzschule), Palliativstation (inklusive Port-Implantation, Ernährungssonden, Stents, PDKs, Pumpen und neurolytische Blockaden), Pneumologie (Ganzkörperplethysmographie, Schlafapnoe-Diagnostik, flexible Video-Bronchoskopie, Thoraskopie, Füllungen von Pneumektomiehöhlen, allergenvermittelte Provokations- und Karenztests sowie Hyposensibilisierung, Indikationsfindung zur Sauerstoff-Langzeit-Therapie und der Heimbeatmung), Chirurgie (gesamtes Spektrum der Allgemein- und onkologischen Viszeralchirurgie, Handchirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Zentrum für minimal invasive Chirurgie; Gefäßchirurgie, ambulante und stationäre Operationen), Frauenheilkunde, Geburtshilfe (ca. 1200 Geburten pro Jahr) und Mamma-Zentrum, Drogenentzugstherapie, Psychotherapeutische Medizin mit Schwerpunkt Psychosomatik, Sozialpädiatrie, Anästhesie, Schmerztherapie, interdisziplinäre Intensivstation (inklusive Hämodialyse), Radiologie (inklusive Myelographien, Angiographien und CT) und Nuklearmedizin (inklusive SPECT-Kamera, Myokardszintigraphie, Hirnperfusionszintigraphie). Verschiedene Abteilungen verfügen über Ambulanzen. Eingesetzt werden neben Medikamenten und speziellen Verfahren der Krankenpflege auch Kunsttherapien (Heileurythmie, Musiktherapie, Maltherapie, therapeutisches Plastizieren), Rhythmische Massage, Massage nach Dr. Pressel, psychotherapeutische Gespräche, Physiotherapie, Krankengymnastik, Manuelle Lymphdrainage.

Das Krankenhaus hat einen überregionalen Patientenanteil von über 50%, was als Ausdruck hoher Patientenakzeptanz gesehen wird. In der Ablauforganisation besteht eine Patientenorientierung, Bildung von interdisziplinären Kompetenzzentren, interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Tumorbehandlung, Neukonzeption der Organisation nach Patientenbedürfnissen und nicht nach herkömmlichen Abteilungsstrukturen. Des weiteren verfügt das Krankenhaus über eine Forschungsabteilung (Forschungsinstitut Havelhöhe) mit diversen Projekten. Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité.


Krankenhäuser in Deutschland 

Akutkrankenhäuser

Krankenhäuser und Abteilungen für Innere Medizin

Fachkliniken 

Rehabilitations- und Kur-Kliniken


Krankenhäuser, klinische Abteilungen und Kureinrichtungen in der Schweiz

  • Klinik Arlesheim CH-4144 Arlesheim: Akutspital für Innere Medizin, Onkologie, Psychiatrie/Psychosomatik. Breites ambulantes Angebot. Hausarztmedizin auch im Ita Wegman Ambulatorium in Basel. 
  • Paracelsus Spital CH-8805 Richterswil: Gemeinnütziges Akutspital mit einem öffentlichen Leistungsauftrag für Komplementärmedizin. Integrative Geburtshilfe und Frauenheilkunde; stillfreundliche Klinik. Zentrum für Integrative Onkologie und Hämatologie. Allgemeine Innere Medizin mit Kardiologie und Gastroenterologie. Kompetenzzentrum für Palliativmedizin. Diagnostikzentrum.
  • Regionalspital Emmental, Abteilung Komplementärmedizinische, CH-3550 Langnau i.E. Abteilung innerhalb eines Regionalspitals. Allgemeine Medizin, Palliativpflege, Psychosomatik. Enge Zusammenarbeit mit der Kollegialen Instanz für Komplementärmedizin (KIKOM) an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern.
  • Ospidal Engiadina Bassa, Abteilung für Integrative Medizin CH-7550 Scuol. Kleines Akutspital, in dem sich Schul- und Komplementärmedizin die Hand reichen: Innere Medizin, Chirurgie, Palliative Care und Gynäkologie/Geburtshilfe. 
  • Clinica Curativa CH 7550 Scuol. Integrative Rehabilitationsklinik mit breitem, komplementärmedizinischem Angebot in Innerer Medizin, Onkologie und Psychosomatik. Angeschlossen an das Akutspital Ospidal Engiadina Bassa. 
  • Casa di Cura Andrea Cristoforo, CH-6612 Ascona


Klinische und therapeutische Einrichtungen der AM weltweit

Dr. med. Gunver S. Kienle
Letzte Aktualisierung:
August 2010

Literaturverzeichnis

[1] Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln - Arzneimittelgesetz - AMG, 1994.

[2] Buccheri, G. President der Internationalen Vereinigung anthroposophischer Ärztegesellschaften IVAA. Persönliche Mitteilung. 2004.

[3] Kienle, G. S., Kiene, H. and Albonico, H. U. Health Technology Assessment Bericht Anthroposophische Medizin. Erstellt im Rahmen des Programm Evaluation Komplementärmedizin (PEK) des Schweizer Bundesamtes für Sozialversicherung. 2005.

[4] Kienle, G. S., H. Kiene and H. U. Albonico, Anthroposophische Medizin in der klinischen Forschung. Wirksamkeit, Nutzen, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit. Schattauer Verlag, Stuttgart, New York 2006.

[5] Schürholz, J., Die anthroposophischen Ärzte - ihr Selbstverständnis. In Anthroposophische Medizin: Ein Weg zum Patienten. (Ed. M. Glöckler, J. Schürholz and M. Walker) pp. 29-32, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1993.