Auf einen Blick

abnobaVISCUM gibt es in insgesamt 72 verschiedenen Zubereitungen in unterschiedlichen Stärken. In der Stärke 20 mg sind die Arzneimittel aufgrund der darin enthaltenen fettverwandten Bläschen (Liposomen) aus den Pflanzenzellmembranen gelb-grün gefärbt. Die hohe Ausbeute bei der Herstellung sorgt für hohe Mistellektin- und Viscotoxin-Anteile – bei gleichzeitig guter Verträglichkeit des Mittels.

abnobaVISCUM

abnobaVISCUM wird von der Firma Abnoba in Pforzheim hergestellt und liegt von allen Wirtsbäumen in verschiedenen Stärken vor (20 mg, 2 mg, 0,2 mg und 0,02 mg sowie D6, D10, D20 und D30).

Alle Abnoba-Mistelpräparate sind Presssäfte aus Mistelblättern, -stengeln und -beeren. Geerntet werden die Misteln, getrennt nach Wirtsbäumen, im Sommer und Winter. Der Presssaft wird unter Luftabschluss in wässrigem Extraktionsmittel nach einem patentierten Verfahren so gewonnen, dass drei Viertel des eingesetzten Pflanzenmaterials extrahiert zur Verfügung stehen. Diese hohe Ausbeute bringt mit sich, dass abnobaVISCUM-Präparate eine sehr hohe Konzentration an Mistel-Inhaltsstoffen aufweisen, aber dennoch gut verträglich sind.

Nach der Extraktion werden die Sommer- und Winter-Presssäfte – nach Erntezeitpunkt und Wirtsbäumen sortiert – bei Raumtemperatur in einem speziellen patentierten Strömungsverfahren miteinander vermischt. Anschließend erfolgt das Verdünnen bzw. das Potenzieren entsprechend den Regeln des Homöopathischen Arzneibuchs und das sterile Abfüllen in Ampullen.

Typisch für abnobaVISCUM der Stärke 20 mg ist die gelb-grüne Farbe. Sie kommt zustande, weil der Press-Saft aufgrund des speziellen Extraktionsverfahrens zusätzlich noch fettverwandte Bestandteile, sogenannte Membranlipide, in Form winziger Bläschen (Liposomen) enthält. Diese werden aus den natürlicherweise vorkommenden Wänden (Membranen) der Pflanzenzellen gebildet und enthalten u.a. den fettlöslichen grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll.

Von abnobaVISCUM gibt es neun verschiedene Sorten: Ahorn (aceris), Mandelbaum (amygdali), Birke (betulae), Weißdorn (crataegi), Esche (fraxini), Apfelbaum (mali), Eiche (quercus), Tanne (abietis), Kiefer (pini). 

 

Letzte Aktualisierung: 30. November 2015
Annette Bopp

 (Bild vergrößern mit Mausklick)In einer starken Pressmaschine werden die Mistelzweige ausgepresst. Dieser Presssaft wird dann weiterverarbeitet. (Bild vergrößern mit Mausklick)Tiefgefrorene Zweige aus der Mistelernte werden für die Weiterverarbeitung schonend aufgetaut. (Bild vergrößern mit Mausklick)Grasgrün ist der frisch gepresste Mistelsaft, der dann in einem speziellen Verfahren verarbeitet wird.ABNOBAviscum-Präparate werden in den Apotheken der anthroposophischen Kliniken vorgehalten.