Weitere Informationen

Sind Sie neugierig geworden?
Hier bieten wir Ihnen Broschüren über Anthroposophische Medizin zum Download an:


Anthroposophische Medizin
(PDF 1,5 MB)

Anthroposophische Therapien
(PDF 612 KB)

Anthroposophische Pflege
(PDF 1,7 MB)

Anthroposophische Medizin in Wissenschaft und Forschung
(PDF 2,7 MB)

Anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie
(PDF 816 KB)

Kliniken und Ärzte

Es gibt in Deutschland drei große anthroposophische Akutkliniken in Berlin, Herdecke und bei Stuttgart mit über 1000 Planbetten. Darüber gibt es Fachkliniken, Reha-Kliniken und Spezialkliniken. Hier finden Sie eine Übersicht über diese Einrichtungen. 

Anthroposophische Ärzte in Ihrer Nähe, die sich in der Anwendung der Mistel gut auskennen, finden Sie am besten über die Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland.

Anthroposophische Medizin:
Integrativ statt alternativ

Anthroposophische Medizin ist keine „Alternativmedizin“ – sie will die konventionelle Medizin nicht ersetzen. Im Gegenteil – sie steht auf deren naturwissenschaftlicher Basis, geht dann aber noch einen Schritt weiter. Das heißt: Sie setzt alles ein, was die naturwissenschaftliche Forschung an nützlichen Erkenntnissen bereithält, und beinhaltet einen modernen naturheilkundlichen Zugang zu Heilmitteln aus der Natur. Darüber hinaus erfasst sie den Menschen als Subjekt in seiner Gesamtpersönlichkeit und in seinen Lebensbesonderheiten nach menschenkundlichen Gesetzmäßigkeiten. Sie versucht also, zusätzlich zu den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten einer Krankheit das Charakteristische des jeweiligen Menschen in das weitere Vorgehen einzubeziehen. Denn jeder Mensch ist einzigartig, und jede Behandlung ist es ebenfalls, auch wenn sie sich bei vielen Menschen ähnelt.

Anthroposophische Medizin fragt nach den körperlichen, aber ebenso nach den psychischen und persönlichen Voraussetzungen, die den krankmachenden Faktoren erst den Weg geebnet haben. Dies zu erkennen und therapeutisch umzusetzen, sich jedem Patienten neu zuzuwenden, geleitet von wissenschaftlichen Erkenntnissen, ärztlicher Erfahrung, persönlicher Urteilsfähigkeit und Intuition, ist ein wichtiges Charakteristikum Anthroposophischer Medizin.

Therapeutisch nutzt Anthroposophische Medizin einerseits Verfahren, bei denen sich der Patient passiv als Objekt überlässt (Operationen, Chemo- und Strahlentherapie), ergänzend wendet sie aber auch Methoden an, die ihn als aktiv handelndes Subjekt mit einbeziehen. Dazu gehören vor allem die künstlerischen Therapien wie Sprachgestaltung, Musik, Malen, plastisches Gestalten sowie Eurythmie, Gesprächstherapie (Psychotherapie, Biographiearbeit), Ernährung, Bewegung, Physiotherapie und Entspannungsverfahren.

Die medikamentöse Therapie beruht zum einen auf der Gabe von anthroposophischen Arzneimitteln auf natürlicher Basis, deren Komposition durch die typischen Charakteristika einer Krankheit bestimmt wird. Zum anderen werden Mittel gegeben, die sich an den individuellen Besonderheiten des Patienten orientieren. Die Misteltherapie gehört in der Anthroposophischen Medizin zu den wichtigsten Arzneitherapien bei der Behandlung von Krebserkrankungen.


Letzte Aktualisierung: 30. November 2015
Annette Bopp

Fein zeichnet sich dieser junge Mistelbusch vor der glühenden Abenddämmerung ab.Anthroposophische Medizin sieht den Menschen in der Krankheit, nicht nur die Krankheit im Menschen.Kunsttherapien – hier das Malen – fördern die Eigenaktivität und regen heilsame Prozesse an.Ein Ingwer-Nieren-Wickel hat sich bei vielen Krankheiten bewährt. Er durchwärmt und entspannt und lässt tiefer atmen.Öldispersionsbäder gehören zu den Äußeren Anwendungen, die in der Anthroposophischen Medizin einen besonders hohen Stellenwert haben.